Donnerstag, 20. August 2009

Tartu

Hallöchen,

ich weiß ich bin etwas hinterher mit meinen Berichten aber bei mir is ständig was los,sodass ich einfach nicht die Zeit find um jeden Tag was zu posten. Aber ich werd versuchen alles nachzutragen und in der nächsten Zeit einfach mal mich dahinter klemmen.
Also ich bin jetzt also in meinem endgültigen neuen zu Hause hier in IIa angekommen,aber dazu komm ich später, erst muss ich noch bisschen was von der wunderschönen Zeit in Tartu erzählen..die jetzt leider vorbei is ...schnief... :(






Ich hab sehr, sehr viele liebe und nette Leute kennengelernt, darunter auch welche aus Deutschland, aber noch viel mehr internationale Leute. Der Abschied am letzten Tag ist mir,aber auch allen anderen,schwer gefallen und ich hoffe dass ich einige mal wiedersehen werde.



Julia und ich hatten super viel Spaß und auch wenn wir in jeder freien Minute über den Intensivsprachkurs gemäckert haben,hat er uns doch in der kurzen Zeit nicht nur die Basics der estnischen (scheißschweren) Sprache, sondern auch die estnische Kultur nähergebracht.




Mich hat vor allem der herzliche, ja fast schon familiere Umgang der estnischen Dozenten und auch den Organisatoren des Sprachkurses mit uns "Schülern" verblüfft. Die Zeit in Tartu werd ich nie vergessen und es wird auch nicht das letzte mal für mich gewesen sein.














Sprachkurs-Exkursion, 25.07.2009
Abfahrt 9:30 Uhr; Uni, Programm: Lennukmuuseum (Flugzeugmuseum), Sangaste, Viljandi Folk Festival



Das Flugzeugmuseum, kann wie fast alles in Estland, nicht mit der Größe deutscher Museen mithalten, aber dafür sind die Führungen eindeutig netter gestaltet. Allgemein gilt hier das Motto "klein, aber fein" und man sieht einfach überall, dass Estland noch keine 20 Jahre unabhängig ist. Dafür fällt der Fortschritt sofort ins Auge, und die Esten sind wahre Erfinder (mein favourite ist natürlich Skype). Aber das nur so nebenbei...also nach der sehr kurzen Führung auf dem sehr kleinen Gelände mit den sehr wenigen Flugzeugen gings dann weiter nach Sangaste.

Sangaste ist ein Ort südlich von Tartu und gleichzeitig auch der Name des Schlosses, welches wir besichtigten.



Das Schloss besitzt eher weniger an historischem Wert, es wurde von einem reichen Grafen namens Friedrich von Berg gebaut. Aber trotzdem fehlt es dem Schloss weder an Atmosphäre noch an Geschichten. Auch hier gab es eine reizende Führung und danach ein deftiges Mittagessen im Schlossrestaurant.

Das Highlight des Tages war das Viljandi Folk Festival, auf das ich mich schon in Deutschland gefreut habe und ich bin froh, dass ich 2010 ein zweites Mal besuchen kann : )



Viljandi, eigentlich eine süße Kleinstadt und gleichzeitig Hansestadt(Fellin) und 6.größte Stadt Estlands mit gerade mal 20.000 Einwohnern, verdreifacht seine Einwohnerzahl während der Folks und das nicht ohne Grund. Die Leute kommen von überall her, nicht nur aus ganz Estland, auch aus Lettland, Litauen und Russland. Grundsätzlich sind auch alle Altersklassen vertreten, was dem Festival wiederum seinen eigenen Charakter verleiht. Dieses Jahr lief das Festival unter dem Motto "Solo".







Leider blieben uns nur wenige Stunden auf dem Folk, aus dem Grund konnten wir uns auch nur einen Künstler anhören. Wir entschieden uns für einen russischen Balalaikaspieler, Aleksei Arkhipovsky, und haben die Wahl nicht bereut. Das Konzi dauerte knapp ne Stunde und war der pure Wahnsinn.

Nachdem wir noch bissl über das Gelände geschländert sind, zwischen den Ruinen durch und an den vielen Straßenmusikanten vorbei,traten wir schließlich unseren Heimweg nach Tartu an.









Gegen 21:00 Uhr sind wir an der Uni angekommen. Fazit: Estland ist supi, vor allem im Sommer. Man kann hier richtig viel machen und sehen, wenn man sich nicht scheut, auch mal weitere Strecken in Kauf zu nehmen. Die Exkursion war echt gelungen, ich denk für jeden war was dabei und ein bisschen Landeskunde is auch mal nicht schlecht. Ich hoffe nur dass ich jetzt nicht schon die Hälfte von Estland gesehen hab, ich bin ja noch über ein Jahr hier. : P

Botaanikaaed - Picknick im Botanischen Garten...






...mit Honigmelone..



...guter Laune..



...und viel viel Sonnenschein..






...genauso hab ich mir mein FÖJ-Leben vorgestellt :P














Sonntag, 02. August, "Lets go kiiking"

Nach unserer letzten Nacht im Club Tallinn gings Sonntags mittags mit Miku, Raymond, Elin und Mallory in ein kleines Dorf ausserhalb von Tartu zum "kiiking".
In Estland gab es früher in jedem Dorf riesige Schaukeln, quasi Dorfschaukeln. Heute findet man sie nicht meht überall, man muss sie eher suchen gehen.
Also quetschten wir und zu sechst in Mikus Auto und machten uns auf die Suche...und wir wurden fündig...hihi



















Danach gings weiter zum Peipsi Järv (See), welcher die natütliche Grenze zu Russland bildet. Ein schönes Fleckchen Erde!













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